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Biologische Bedeutung
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Biologische Bedeutung

Biologische Bedeutung


Zink zählt zu den essentiellen Spurenelementen für den Stoffwechsel von Lebewesen. Es ist Bestandteil mehrerer Enzyme, beispielsweise der
RNA-Polymerase und der Glutathionperoxidase.

Zink erfüllt im Körper viele verschiedene Funktionen. So nimmt es Schlüsselrollen im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel ein und ist beteiligt am Aufbau der Erbsubstanz und beim Zellwachstum. Sowohl das Immunsystem als auch viele Hormone benötigen Zink für ihre Funktion. Eine bedeutende Rolle spielt es bei der Wundheilung. Das Spurenelement kann im Körper nicht gespeichert werden, es muss regelmäßig von außen zugeführt werden. Aufgrund von falschen Ernährungsgewohnheiten ist Zinkmangel auch in westlichen Ländern nicht selten, insbesondere bei Jugendlichen, die aufgrund des Wachstums besonders viel Zink benötigen.

Eine 2005 auf einer Konferenz der amerikanischen Gesellschaft für Ernährungswissenschaften in San Diego vorgestellte Studie deutet darauf hin, dass Kinder, die täglich ausreichend Zink erhalten (20 Milligramm), eine deutliche Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit erfahren. Zink verbesserte das visuelle Gedächtnis, die Leistungen in einem Wortfindungstest und die Konzentrationsfähigkeit.

Zink ist neben Vitamin C auch ein wichtiges Grippemittel, dessen krankheitslindernde und -verkürzende Wirkung in Studien nachgewiesen werden konnte. Zinkmangel führt zu einer Unterfunktion der Keimdrüsen, Wachstumstörungen und Blutarmut.

Folgende Nahrungsmittel sind gute Zinkquellen:

Zinkquellen

rote Fleischsorten
Fisch und Meeresfrüchte
Kuhmilch und wässrige Milchprodukte
Vollkornprodukte, speziell sauerteiggeführtes Brot (siehe Phytinsäure)
Weizenkeime (Weizen)
Ölsaaten (z.B. Sesam, Mohn, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne)
Erdnüsse und Pekannüsse
Pilze und Hefen


Artikel "Zink". Aus: Wikipedia. Die Freie Enzyklopädie,
URL:http://de.wikipedia.org/wiki/Zink
Abgerufen am 01. Dezember 2005, 10.10 Uhr
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